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WLAN Etikettendrucker

WLAN Etikettendrucker empfangen Druckaufträge kabellos über das betriebliche Netzwerk. Sie eignen sich für flexible Druckplätze sowie mobile Kennzeichnungsprozesse in Handel, Lager, Logistik und Produktion. Vergleichen Sie neben Druckbreite und Auflösung auch WLAN-Standard, Sicherheitsfunktionen und Softwarekompatibilität.

  • Kabellose Etikettendrucker für stationäre und mobile Anwendungen
  • Je nach Ausführung mit Thermodirekt- oder Thermotransferdruck
  • Passende Etikettenrollen und ggf. Thermotransferbänder finden Sie ebenfalls bei uns im Shop.
  • Weiter unten gelangen Sie zu den häufigen Fragen über WLAN Etikettendrucker, welche wir Ihnen gern kurz & bündig beantworten

Der Drucker wird mit der SSID des gewünschten Funknetzes verbunden und erhält die erforderlichen Zugangsdaten. Die Einrichtung erfolgt je nach Gerät über ein Display, eine Konfigurationssoftware, eine App, eine Weboberfläche oder vorübergehend per USB. Für ein lokales Netzwerk ist nicht zwingend ein Internetzugang erforderlich. Cloudbasierte Anwendungen können jedoch eine Internetverbindung voraussetzen.

Das hängt von der vollständigen Geräteausführung ab. Das 2,4-GHz-Band bietet häufig eine größere Reichweite und durchdringt Hindernisse besser. Im 5-GHz-Band stehen meist mehr Kanäle zur Verfügung, die Reichweite kann jedoch geringer ausfallen. Drucker, Zugangspunkt und Netzwerkkonfiguration müssen dieselben Frequenzbänder, WLAN-Standards und Sicherheitsverfahren unterstützen.

Eine manuell eingetragene feste IP-Adresse ist nicht immer erforderlich. Für eine dauerhafte Druckerzuordnung kann eine DHCP-Reservierung im Netzwerk sinnvoll sein. Dadurch erhält der Drucker automatisch immer dieselbe Adresse. Alternativ kann die Software den Drucker über einen Hostnamen oder einen zentralen Druckserver ansprechen. Die geeignete Einrichtung sollte mit der betreuenden IT abgestimmt werden.

Grundsätzlich kann ein Netzwerkdrucker von mehreren erreichbaren Arbeitsplätzen angesprochen werden. Voraussetzung ist, dass die eingesetzte Etiketten-, Warenwirtschafts- oder Branchensoftware diesen Druckweg unterstützt. Ein zentraler Druckserver kann Druckaufträge sammeln und ordnen. Die WLAN-Ausstattung allein gewährleistet jedoch weder den Mehrplatzbetrieb noch eine automatische Verwaltung der Warteschlange.

Bluetooth wird meist für eine direkte Verbindung zwischen Drucker und Smartphone, Tablet oder Mobilcomputer verwendet. WLAN bindet den Etikettendrucker dagegen in ein vorhandenes Netzwerk ein. Dadurch sind größere Arbeitsbereiche, wechselnde Zugangspunkte und der Zugriff aus unterschiedlichen Anwendungen möglich. Welche Verbindung geeigneter ist, hängt von Einsatzort, Endgerät und Softwarefreigabe ab.

Mögliche Ursachen sind eine geänderte IP-Adresse, eine schwache Funkabdeckung, falsche Zugangsdaten, ein abgelaufenes Zertifikat oder eine blockierte Netzwerkverbindung. Prüfen Sie außerdem Druckwarteschlange, Treiber und Softwarekonfiguration. Bei mobilen Geräten können Probleme während des Wechsels zwischen Zugangspunkten auftreten. Vor einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen sollten die vorhandenen Netzwerkdaten gesichert oder dokumentiert werden.

Die WLAN-Schnittstelle hat keinen Einfluss auf die Medienkompatibilität. Entscheidend sind Etikettenbreite, Rollendurchmesser, Kerndurchmesser, Wicklung, Materialstärke und Sensorart. Zusätzlich muss zwischen Thermodirekt- und Thermotransfermedien unterschieden werden. Für eine Auskunft auf Geräte-Ebene nutzen Sie gern unseren Artikel-Finder über Geräte-Modell. Dort haben wir alle passenden Rollen zum entsprechenden Gerät zugeordnet.

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WLAN Etikettendrucker für vernetzte Kennzeichnungsprozesse

WLAN Etikettendrucker übertragen Druckdaten über ein drahtloses Unternehmens- oder Filialnetzwerk. Dadurch muss der Drucker weder dauerhaft per USB mit einem einzelnen Arbeitsplatz verbunden sein noch unmittelbar neben dem auslösenden Endgerät stehen. Je nach Geräteklasse lassen sich Versandetiketten, Lagerkennzeichnungen, Preisschilder, Produktetiketten, Inventaretiketten oder Kommissionierbelege direkt am benötigten Einsatzort ausgeben. Erhältlich sind kompakte Desktopgeräte, mobile Akkudrucker und leistungsfähige Industriedrucker mit WLAN-Ausstattung.

Wann WLAN gegenüber USB, LAN oder Bluetooth sinnvoll ist

USB eignet sich vor allem für einen fest zugeordneten Arbeitsplatz. LAN bietet eine kabelgebundene Netzwerkanbindung, setzt am Aufstellort jedoch einen erreichbaren Ethernet-Anschluss voraus. Bluetooth ist für die direkte Kopplung mit einem einzelnen mobilen Endgerät interessant. WLAN verbindet die Bewegungsfreiheit einer Funklösung mit den Möglichkeiten eines Netzwerks. Das ist besonders hilfreich, wenn Druckplätze flexibel eingerichtet, mobile Drucker im Lager mitgeführt oder Druckaufträge aus mehreren Bereichen übertragen werden sollen.

Frequenzband und Funkabdeckung passend auswählen

Die Reichweite eines WLAN Etikettendruckers wird nicht allein durch den Drucker bestimmt. Zugangspunkte, Gebäudestruktur, Metallregale, Maschinen, Kühlbereiche und andere Funknetze beeinflussen die Verbindung. Das 2,4-GHz-Band kann bei größeren Entfernungen vorteilhaft sein, während 5 GHz häufig mehr nutzbare Kanäle bietet. Vor allem bei mobilen Druckern sollte die Abdeckung entlang der tatsächlich genutzten Lauf- und Fahrwege getestet werden. Ein gutes Signal an der Ladestation sagt wenig über die Verbindung im gesamten Lager aus.

Roaming bei mobilen WLAN Etikettendruckern beachten

Bewegt sich ein mobiler Etikettendrucker durch mehrere Funkzellen, muss er zwischen den Zugangspunkten wechseln. Unterstützte Roaming-Funktionen können diesen Übergang beschleunigen. Dafür müssen jedoch Drucker, WLAN-Infrastruktur und Netzwerkkonfiguration zusammenpassen. Andernfalls kann eine Verbindung kurzzeitig unterbrochen werden oder am weiter entfernten Zugangspunkt bestehen bleiben. Für zeitkritische Prozesse empfiehlt sich deshalb ein Praxistest mit dem vorgesehenen Druckermodell, der Anwendung und dem vorhandenen WLAN.

IP-Adresse und Druckerzuordnung dauerhaft planen

Viele WLAN Etikettendrucker beziehen ihre Netzwerkdaten zunächst automatisch per DHCP. Ändert sich die IP-Adresse später, kann eine direkt auf diese Adresse eingerichtete Druckwarteschlange den Drucker nicht mehr erreichen. Eine DHCP-Reservierung, ein geeigneter Hostname oder eine kontrolliert vergebene feste Adresse verhindert solche Zuordnungsprobleme. Drucker sollten außerdem eindeutig nach Standort oder Aufgabe benannt werden, beispielsweise für Wareneingang, Versand oder Produktion. Das erleichtert Auswahl, Verwaltung und Fehlerdiagnose.

Netzwerksicherheit mit der IT abstimmen

Welche Verschlüsselungs- und Anmeldeverfahren unterstützt werden, ist modellabhängig. Moderne Geräte können je nach Ausführung WPA2, WPA3, unternehmensweite Authentifizierung und Zertifikate unterstützen. Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob die konkrete Artikelnummer mit den Vorgaben des Unternehmensnetzes kompatibel ist. Auch getrennte Netzwerkbereiche, Firewall-Regeln und benötigte Druckprotokolle müssen berücksichtigt werden. Standardpasswörter sollten geändert und Firmware-Aktualisierungen in die Geräteverwaltung aufgenommen werden.

Software und Druckweg vor dem Kauf prüfen

Ein vorhandenes WLAN-Modul bestätigt noch nicht, dass jede Anwendung den Drucker kabellos ansprechen kann. Entscheidend sind Betriebssystem, Treiber, Druckersprache, Netzwerkprotokoll und die Freigabe durch die verwendete Etiketten-, ERP-, WMS- oder Branchensoftware. Bei mobilen Apps können zusätzlich ein Hersteller-SDK oder eine gerätespezifische Druckfunktion erforderlich sein. Lassen Sie sich daher die Kompatibilität der vollständigen Geräteausführung bestätigen und testen Sie vorhandene Etikettenlayouts einschließlich Barcodes, Schriften und Grafiken.

WLAN Etikettendrucker bedarfsgerecht kaufen

Wenn Sie einen WLAN Etikettendrucker kaufen, beginnen Sie mit Druckvolumen, Etikettenformat und Einsatzumgebung. Vergleichen Sie anschließend Druckbreite, Auflösung, Geschwindigkeit, Thermodirekt- oder Thermotransferverfahren und die unterstützten Medien. Für die Funkanbindung sind Frequenzbänder, Sicherheitsverfahren, Roaming-Funktionen und zentrale Verwaltungsmöglichkeiten relevant. Prüfen Sie zuletzt die Softwarefreigabe, die genaue Schnittstellenvariante und das benötigte Zubehör. So erhalten Sie einen WLAN Etikettendrucker, der sowohl zum Etikettenmaterial als auch zur vorhandenen IT-Infrastruktur passt.

:::writing{} Die technischen Aussagen zu Frequenzbändern, Sicherheitsstandards, Roaming und zentraler Geräteverwaltung wurden anhand aktueller Herstellerinformationen von Zebra und TSC geprüft.