GLS Versandetiketten auf Rolle
GLS Versandetiketten auf Rolle unterstützen die fortlaufende Paketkennzeichnung in Versandabteilungen, Lagern und Fulfillment-Prozessen. Wählen Sie das Etikettenformat passend zur Ausgabe Ihrer GLS-Versandsoftware und stimmen Sie Rollenmaße, Druckverfahren und Druckersprache auf den eingesetzten Etikettendrucker ab.
- Selbstklebende Rollenetiketten für GLS-Paket- und Retourenlabels
- Für Thermodirekt- und abhängig vom Material für Thermotransferdrucker
- Weiter unten gelangen Sie zu den häufigen Fragen über GLS Versandetiketten
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Welche Größe haben GLS Versandetiketten?
In GLS-Versandlösungen kann unter anderem das Format DIN A6 & standardmäßig 100 x 150mm zur Verfügung stehen. Welches Ausgabeformat tatsächlich verwendet wird, hängt jedoch vom GLS-System, der angebundenen Warenwirtschaft und den hinterlegten Druckeinstellungen ab. Prüfen Sie deshalb zunächst die erzeugte Labeldatei und wählen Sie anschließend das dazu passende Rollenetikett.
Sind 100 × 150 mm und DIN A6 dasselbe Format?
Nein. DIN A6 misst 105 × 148 mm, während ein Etikett mit 100 × 150 mm schmaler und etwas länger ist. Auch Formate wie 102 × 150 oder 102 × 152 mm werden im Versandbereich angeboten. Verwenden Sie ein abweichendes Maß nur, wenn Ihre Versandsoftware und Ihr Drucker ausdrücklich darauf eingestellt werden können, ohne das GLS-Label zu verzerren oder abzuschneiden.
Kann GLS ShipIT Versandetiketten direkt für Thermodrucker ausgeben?
GLS ShipIT kann Labels abhängig von der Integration unter anderem als PDF, PNG oder Zebra-Druckdaten bereitstellen. Für Zebra-kompatible Drucker stehen ZPL-basierte Vorlagen mit unterschiedlichen Auflösungen zur Verfügung. Welche Ausgabe geeignet ist, richtet sich nach Druckermodell, Druckersprache und der verwendeten Schnittstelle.
Welcher Drucker eignet sich für GLS Versandetiketten auf Rolle?
Geeignet ist ein Rollenetikettendrucker, dessen maximale Medien- und Druckbreite zum ausgewählten Etikett passen. Zusätzlich müssen Rollenkern, Außendurchmesser, Wickelrichtung und Etikettenerkennung berücksichtigt werden. Für typische Versandbarcodes genügt häufig eine Auflösung von 203 dpi, sofern der Druckkopf sauber arbeitet und das Layout in Originalgröße ausgegeben wird. Wer GLS ShipIT verwendet, kann durch die Unterstützung der Druckersprache ZPL auf ZPL-basierte Vorlagen zugreifen. Somit bieten sich je nach benötigter Schnittstelle der Zebra ZD621d in verschiedenen Ausführungen oder der TSC DA210 als nicht-Zebra-Lösung und der TSC Alpha-40L als mobile Lösung an.
Benötigen GLS Versandetiketten ein Farbband?
Thermodirektetiketten werden ohne Farbband bedruckt. Die wärmeempfindliche Oberfläche reagiert unmittelbar auf den Druckkopf und eignet sich für zeitlich begrenzte Versandkennzeichnungen. Thermotransferetiketten benötigen dagegen ein kompatibles Farbband und können sinnvoll sein, wenn das Druckbild länger lesbar bleiben oder höheren Belastungen standhalten soll.
Warum werden GLS Barcodes nicht vollständig gedruckt?
Häufige Ursachen sind ein falsches Seitenformat, eine aktive Druckskalierung, nicht kalibrierte Sensoren oder unpassende Druckränder. Stellen Sie Etikettenmaß und Ausrichtung im Druckertreiber sowie in der Versandsoftware identisch ein. Kontrollieren Sie außerdem Druckdichte, Geschwindigkeit und Zustand des Druckkopfs.
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GLS Versandetiketten für gewerbliche Paketprozesse
GLS Versandetiketten enthalten die für Sortierung, Transport und Zustellung benötigten Versandinformationen. In professionellen Abläufen werden die Labeldaten aus GLS ShipIT, einem Versandportal, einer Warenwirtschaft oder einer Multi-Carrier-Lösung erzeugt. Rollenetiketten können anschließend einzeln und ohne manuelles Zuschneiden am Packplatz ausgegeben werden.
Labeldatei und Etikettenformat gemeinsam auswählen
Die Bezeichnung „GLS-kompatibel“ allein genügt nicht zur Auswahl. Entscheidend ist, in welchem Format Ihre konkrete Software das Versandlabel bereitstellt. Eine für A6 erzeugte Datei sollte nicht ungeprüft auf 100 × 150 mm verkleinert werden. Eine solche Anpassung kann Barcodes, Ruhezonen und Textfelder verändern. Legen Sie stattdessen im System und im Druckertreiber dasselbe Medienformat an.
PDF-, PNG- und ZPL-Ausgabe unterscheiden
PDF- oder PNG-Dateien können über einen installierten Druckertreiber verarbeitet werden. ZPL-Daten sind dagegen für kompatible Zebra-Drucker beziehungsweise Geräte mit entsprechender Emulation vorgesehen und werden als Druckbefehle übertragen. ZPL eignet sich besonders für integrierte Versandprozesse, setzt aber eine korrekte Druckersprache und die zur Auflösung passende Vorlage voraus.
Rollenmaße mit dem GLS Etikettendrucker abgleichen
Neben der Etikettenbreite müssen Trägerbreite, Kerndurchmesser und Rollenaußendurchmesser zum Drucker passen. Kleine Desktopdrucker besitzen meist ein begrenztes Medienfach, während Industrie- und Midrange-Drucker größere Rollen aufnehmen. Eine höhere Etikettenzahl pro Rolle reduziert Wechsel, ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Rolle vollständig eingelegt oder über einen geeigneten externen Abwickler zugeführt werden kann.
GLS Versandetiketten richtig aufbringen
Die Klebefläche sollte sauber, trocken und möglichst eben sein. Bringen Sie das Label glatt auf einer gut zugänglichen Fläche der Verpackung an. Barcodes dürfen nicht über Kartonkanten, Verschlüsse oder stark gewölbte Bereiche verlaufen. Entfernen oder verdecken Sie alte Transportetiketten vollständig, damit während der Sortierung keine falschen Codes erfasst werden.
GLS Versandetiketten bedarfsgerecht bestellen
Prüfen Sie vor dem Kauf das Ausgabeformat Ihrer Versandsoftware, die Medienaufnahme des Druckers und das benötigte Druckverfahren. Berücksichtigen Sie außerdem Verpackungsoberfläche, tägliches Versandvolumen und gewünschte Etikettenanzahl pro Rolle. Erst wenn Dateiformat, Etikettenmaß und Druckerkonfiguration zusammenpassen, lassen sich GLS Versandetiketten ohne nachträgliche Skalierung in den vorhandenen Versandprozess übernehmen.