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APG Kassenschubladen

APG Kassenschubladen sind für unterschiedliche Nutzungsintensitäten und Integrationsarten erhältlich. Das Angebot reicht von Modellen für gelegentliche Bargeldvorgänge bis zu Schubladen für stark frequentierte Kassen. Vergleichen Sie Belastungsklasse, Bauform, Kasseneinsatz und Schnittstelle immer anhand der vollständigen Produktkonfiguration.

  • Light-, Standard- und Heavy-Duty-Kassenschubladen für verschiedene Transaktionsvolumen
  • Druckergesteuerte, serielle, USB- und netzwerkfähige Ausführungen beziehungsweise Controller
  • Weiter unten gelangen Sie zu den häufigen Fragen über APG Kassenschubladen, die wir Ihnen kurz und bündig beantworten.

APG ordnet seine Kassenschubladen nach der vorgesehenen Beanspruchung ein. Light-Duty-Modelle sind laut Hersteller für etwa 500.000 Transaktionen ausgelegt, Standard-Duty-Ausführungen für rund eine Million und Heavy-Duty-Schubladen für bis zu vier Millionen Vorgänge. Für die Auswahl sollte jedoch nicht nur die Öffnungszahl, sondern auch die tägliche Nutzung, das Bargeldvolumen und die Einbausituation berücksichtigt werden.

Je nach Baureihe und Interface stehen druckergesteuerte Anschlüsse, USB, serielle Kommunikation sowie Ethernet-Lösungen zur Verfügung. APG bietet außerdem austauschbare Kabelkonzepte und Schnittstellen für mobile Kassensysteme an. Nicht jede Verbindung ist in jedem Modell enthalten. Maßgeblich sind die Interface-Bezeichnung und die vollständige Artikelnummer.

Bei Modellen mit MultiPRO- oder MUL-Interface kann das Anschlusskabel abhängig von der Ausführung gewechselt werden. Dadurch lässt sich eine Kassenschublade gegebenenfalls an einen anderen Bondrucker oder ein neues Kassenterminal anpassen. Fest verdrahtete DirectPRO-Ausführungen benötigen dagegen die bereits zur Zielhardware passende Konfiguration.

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APG Kassenschubladen nach Beanspruchung auswählen

An einem selten genutzten Empfangsplatz entstehen andere Anforderungen als an einer Supermarktkasse mit fortlaufenden Bargeldtransaktionen. APG gliedert sein Sortiment deshalb nach Belastungsklassen. Dadurch lässt sich die Kassenschublade gezielter auf Nutzungshäufigkeit und geplante Einsatzdauer abstimmen.

Light-Duty-Ausführungen kommen für Arbeitsplätze mit geringerem Transaktionsvolumen infrage. Standard-Duty-Modelle sind für den regelmäßigen Betrieb im Einzelhandel, in der Gastronomie oder in Dienstleistungsbetrieben vorgesehen. Heavy-Duty-Kassenschubladen richten sich an stark ausgelastete Verkaufsstellen, an denen der Öffnungsmechanismus über viele Schichten hinweg häufig betätigt wird.

Die Belastungsklasse allein bestimmt jedoch nicht, welches Modell passt. Gehäusebreite, Tiefe, Öffnungsrichtung und Kasseneinsatz müssen ebenfalls mit dem Arbeitsplatz abgeglichen werden.

APG Schnittstellen für bestehende und neue POS-Systeme

Viele APG Kassenschubladen werden über einen Bondrucker angesteuert. Die Kassensoftware löst dabei einen Öffnungsbefehl aus, den der Drucker über seinen Cash-Drawer-Port an die Schublade weiterleitet. Für eine solche Installation müssen Spannung, Pinbelegung und Anschlusskabel übereinstimmen.

Das MultiPRO-System verwendet austauschbare Kabel. Es ist unter anderem für verschiedene APG Baureihen wie Series 100, Series 4000, Arlo und Vasario verfügbar. Bei einem Wechsel des Druckers kann dadurch unter bestimmten Voraussetzungen lediglich das Kabel ersetzt werden. Das DirectPRO-Interface ist dagegen fest für einen bestimmten Drucker- oder Terminalanschluss ausgelegt.

Für Installationen ohne passenden Druckeranschluss bietet APG USB-Interfaces sowie Ethernet-basierte Lösungen an. Welche Treiber, Bibliotheken oder Softwareanpassungen erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Kassenlösung ab. Eine USB- oder Netzwerkbuchse bestätigt daher noch nicht automatisch die Unterstützung durch die verwendete Anwendung.

Kasseneinsatz, Währung und Arbeitsablauf berücksichtigen

APG Kassenschubladen werden mit unterschiedlichen Einsätzen für Banknoten, Münzen und Belege angeboten. Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob der Einsatz für Euro-Bargeld vorgesehen ist und wie viele Fächer tatsächlich benötigt werden. Auch verstellbare Münzbereiche, vertikale Banknotenablagen oder zusätzliche Medienfächer können je nach Kassenprozess relevant sein.

Herausnehmbare Einsätze erleichtern den Schichtwechsel und die Abrechnung in einem getrennten Bereich. Optional erhältliche Deckel können den Einsatz für den internen Transport verschließen. Ersatzschlüssel, Einsätze, Kabel und weitere Komponenten müssen zur jeweiligen Baureihe passen und sind nicht universell zwischen allen APG Modellen austauschbar.

Kassenschubladen für Einzelhandel und Gastronomie

Im Einzelhandel werden APG Kassenschubladen unter anderem an Bedienkassen, Informationspunkten und Abholstationen eingesetzt. In Gastronomie und Schnellservice sind kurze Zugriffswege und eine zur Theke passende Öffnungsrichtung wichtig. Für Filialunternehmen können einheitliche Schließungen, austauschbare Kabel und verfügbare Ersatzkomponenten die Standardisierung mehrerer Kassenplätze erleichtern.

Bei einer Untertischmontage müssen passende Halterungen, die Tragfähigkeit des Kassenmöbels und der benötigte Öffnungsraum berücksichtigt werden. Soll ein Monitor oder Kassenterminal auf der Schublade stehen, sind außerdem Gehäusebelastbarkeit und Standfläche zu prüfen.

APG Kassenschublade richtig konfigurieren

Legen Sie zunächst die Beanspruchungsklasse und die benötigte Baugröße fest. Wählen Sie danach Kasseneinsatz, Farbe, Schloss und Montageart. Erst im nächsten Schritt sollte die Schnittstelle bestimmt werden, da sie vom vorhandenen Bondrucker, Kassenterminal und Softwareprozess abhängt.

Vergleichen Sie bei ähnlich bezeichneten Ausführungen immer die vollständige Modell- und Interface-Nummer. So vermeiden Sie, dass eine mechanisch passende APG Kassenschublade aufgrund einer abweichenden Spannung oder Kabelbelegung nicht geöffnet werden kann.